Events und Ereignisse
Sommerfest im Tennispark
19.07.2010/BA - Zum Abschluß einer überragenden Saison hat sich der Tennispark Unterschleißheim gedacht ein kleines Sommerfest zu veranstalten. Die Sonnwendfeier fiel ja dieses Jahr zum Opfer der vielen Aufgaben, welche sich in den Juli-Wochen anhäuften und deshalb war es umso willkommener an alle Akteure und Mitglieder ein Dickes Dankeschön in Form eines Sommerfestes auszusprechen.

Abteilungsleiter Thomas Elsner bei seiner Willkommensrede. Er bedankte sich bei allen für eine tolle Saison und war trotz Gewitterwolken bester Laune.
Trotz der hochsommerlichen Vorwochen suchte sich Petrus gerade diesen einen Samstag aus, um seine Schleusen zu öffnen und der Natur ein lebenswichtiges Element zu schenken. Wie bestellt fing es gegen 19Uhr zu regnen an und zwang unser Organisationsteam zum schnellen Handeln und Improvisieren, damit alle Gäste den Königsschmaus nicht im Regen genießen durften. Man war aber darauf vorbereitet, denn dank bester Technologie ist unser Tennispark den Dingen immer eine Spur voraus :)

Der Regenradar wusste bereits, dass das Wetter uns vielleicht einen Streich spielen wird. Aber wir waren vorbereitet und es trübte auch keinem die Laune.
So war jeder eingeladen einen großen Grillteller mit Steaks und vielerlei Salaten - liebevoll zubereitet von Freiwilligen - zu verschmausen, damit die Wohlfühlatmosphäre auch einen vollen Magen hatte und dazu beitrug, dass ausreichend Grundlage für das ein oder andere Bierchen vorhanden war. Selbstverständlich hatte unsere Sportwart Volker, dessen Sitzfleisch bereits in jungen Jahren mit unbegremster Arbeitswütigkeit ausgetauscht wurde, alles im Griff und mischte dem lustren Beisammensein ein passende Portion Begleitmusik bei. Bis nach Mitternacht wurde geplaudert, gelacht und zusammen auf eine tolle Saison angestoßen - da hätte auch Petrus ein Glas mittrinken können, als zig Millionen zu verschütten :).

Ein bisschen enger zumsammenrücken war angesagt, was aber der Feierlaune keinen Abbruch tat :)
"Enge Kisten" bei der Onassis Open 2010
Wir waren dabei! - Onassis Open 2010
08.06.2010/BA - Wenn man von Traumwetter spricht dann zu meist nur wenn sich das Quecksilber jenseits der 25 Grad zeigt. Für Badeurlauber sicherlich paradiesische Temperaturen - für Tennisspieler eher Sonnencreme-, Cappy-, Schweißband-, Platzwasser und Co.- Pflicht.
Trotzdem, besseres Wetter zur diesjährigen Onassis-Open hätte man nicht bestellen können und verglichen mit dem „Tristesse Brutal-Wetter“ der vergangenen Woche, war das Einpacken der zusätzlichen „Hitzeutensilien“ eher ein begrüßenswerter Umstand.
Damen und Herren der spielenden Zunft waren eingeladen in einem Einzel-Wettbewerb den/die Onassis-Open-Sieger/in zu ermitteln. Auch Nichtmitglieder waren aufgefordert mit uns zu spielen und umso schöner war es dann auch zu vermelden, dass sich einige neue Gesichter auf der Anlage gezeigt haben um mit uns den Platz an der Sonne auszuspielen. Herzlichen Dank für’s Kommen!
Es wurde im K.-o.-System gespielt, was am Besten in einer 2er Potenz (2,4,8,16 usw) Personen) umsetzbar ist, um ein Verteilen von Freilosen zu vermeiden. Und wie es der Zufall will, haben sich geradewegs 16 Spieler am Turnier angemeldet – auch wenn die Anzahl der Männer überragte und unser Sportwart Volker etwas improvisieren musste.
Klasse war zudem der Modus, der die Verlierer in eine Doppel-Trostrunde packte und nicht schnurstracks zum Zuschauen verbannte. Einige mussten aber aufgrund Hitzemüdigkeit dem Finaleinzug den Rücken kehren, frönten dafür aber umso aufopferungsvoller den Köstlichkeiten von Manu`s Küche. Somit darf man dem Ausgang der Doppel-Trostrunde getrost unter den Tisch kehren, erwähnt sei aber auf jeden Fall, dass Gerhard, Detlef, Thomas und Sylvia noch ausreichend Benzin in den Beinen hatten den Wettbewerb trotz Sommerhitze fertig zu spielen. Klasse Leistung!
Der Damenwettbewerb (es wurden 3 leistungskompatible Herren zugelost um 8 Spieler auf der Tabelle zu melden) zeigte unverhohlen auf, wie aussagekräftig doch mittlerweile eine Leistungsklasseneinstufung ist, da mit Petra und Gerda unser beiden „Top40ger Damen“ das Finale erreichten. Im Halbfinale noch hatten beide völlig unterschiedlich schwere Aufgaben zu bewältigen, wobei unsere Petra die eindeutig kräfteraubendere Partie zu bestreiten hatte. Sie musste sich gegen den unglaublich fitten Dauerläufer Fred (sein Alter gebe ich hier nicht bekannt, aber rein rechnerisch könnte er bald eine Diamant-Hochzeit feiern) durchsetzen und gewann knapp im Masters-Tie-Break mit 6:3, 4:6 (14:12). Gerda hingegen hatte es nicht so schwer und rutschte glatt mit 6:1, 6:1 gegen Brigitte ins Finale. Dort kam es dann zum erwarteten Schlagabtausch zweier Laufwunder, die es nicht kennen einen Ball schrittlos herzuschenken und an Engagement und Einsatzbereitschaft an zwei vom Ehrgeiz überfüllten Jugendspieler mit einstelliger LK erinnerten. Mit 7:6 und 6:3 war es schlussendlich die Gerda die den Olymp erklimmen konnte und sich nun Onassis-Open-Siegerin 2010 betiteln darf.
Zu den Herren. Auch hier war Sudden-Death angesagt und jedes Spiel musste gewonnen werden. Die Auslese des Starterfeldes tropfte erwartungsgemäß wieder die üblichen Verdächtigen ins Halbfinale. Beide „Links-Porecpeitschen“ (Hansi und Werner) schafften den Schritt nach ganz vorne ins Heads-up. Aber auch unsere „Jung50ger-Dauerspieler“ Gerhard und Herbert zeigten sich in bester Spiellaune und erreichten auch das Halbfinale. Zweigenannter sorgte fast für eine Sensation, da es den Masters-Tie-Break benötigte bis sich der als Favorit geglaubte Werner letztendlich doch durchsetzen konnte. Endstand: 7:6, 2:6, (10:7). Im zweiten Aufeinandertreffen wurde erneut die volle Distanz beansprucht. Mit 1:6, 6:2 (10:7) war es erneut unser Vorjahresfinalist Hansi, der auch sein Ticket ins Finale löste und sich die erhoffte Revanche zum Vorjahr sichern konnte.
Und um den „Engen Kisten“ noch eine Krone aufzusetzen musste wieder der MTB (jetzt abgekürzt) ausgespielt werden, um den Sieger zu ermitteln. In einer auf beiden Seiten sehr spannungsgeladenen, umherschaukelnden Hängepartie – das abgespulte Pensum bis dahin zeigte sich an der Anzahl der geleisteten Splitsteps … waren es 3 insgesamt ;) – glückte die Revanche vom Vorjahr und unser Hansi gewann mit 6:3, 4:6 und 14.12 den Onassis-Open-Cup 2010. Eigentlich hätte dieses Spiel keinen Gewinner verdient gehabt, da auch Werner Match-Bälle hatte. Aber es kann nur einen geben und alles in allem haben wir auch dieses Jahr wieder einen verdienten Sieger.
Herzlichen Glückwunsch nochmals an die Gewinner und vor allem an den Sponsor des Turniers, dem Restaurant Onassis in Unterschleißheim!
TeamCup 2010
24.05.2010/ET - TeamCup beim Tennispark….
hieß es am 22.05.2010 und pünktlich zum Start war endlich auch das Wetter so, wie es sich Tennisspieler wünschen. Trocken, ab und zu Sonne, Temperaturen über 20 Grad.
14 Spieler/-innen hatten sich angemeldet, die in Paaren ein Kind / ein Erwachsener zum Turnier antraten. Gespielt wurde in zwei Altersklassen, dem Kleinfeld U09 und Großfeld U14.
Los ging es kurz nach zehn Uhr mit den Einzeln, die im Modus jeder gegen jeden (Kind-Kind, Erwachsener-Erwachsener) auf Zeit gespielt wurden. In fünf Runden musste jeder so viel wie möglich Punkte für sein Team sammeln, die dann nach der Mittagspause mit in die Doppelrunde genommen wurden. Hier spielten dann Kind/Erwachsener gegen Kind/Erwachsener.
Die Kleinfeld-Teams gingen nach spannenden Einzeln, Punktgleich in die Doppelrunde, die somit die Entscheidung bringen musste. Hier dominierten dann aber Anja Biller und Theresa Graf und profitierten von einigen Fehlern des Teams Moritz und Thomas Elsner. Sie sicherten sich den weiteren Punkt zum Turniergewinn in dieser Altersklasse. Moritz, mit sechs Jahren der jüngste Turnierteilnehmer, nahm es gelassen. Für ihn war es sein erstes Turnier und er hatte sichtlich Spaß dabei.
Bei den U14 ging es bereits in den Einzeln ganz schön zur Sache und so wunderte es niemanden, dass einige Trikots bereits in der ersten Runde durchgeschwitzt waren. Am Ende der fünf Einzelrunden stand das Team Patrick Hantschel / Stefan Bader mit 10 Pluspunkten vorn. Dicht auf den Fersen waren ihnen aber Manuel und Albert Biller mit 8 Punkten. Beide Paare hatten somit noch die Chance auf den Turniersieg. Gleich in der ersten Doppelrunde trafen die Titelanwärter aufeinander. Die Biller´s hatten somit die Gelegenheit auf Punktgleichstand zu verkürzen, was ihnen mit einem 3:3 aber nicht gelang. Es blieb also weiterhin spannend. In der letzten Runde musste das Paar Hantschel / Bader noch mal ran. Fest stand, ein Unentschieden würde zum Turniersieg reichen. Doch sie hatten die Rechnung ohne Judith Biller / Iris Strehle gemacht. Judith war bewusst, dass sie mit einem Sieg ihrem Bruder und Papa vielleicht zum Turniersieg verhelfen konnte. Mit viel Einsatz auch von Iris, gelang es das Doppel zu gewinnen. Das hieß Punktgleichheit bei den beiden Ersten. Bevor es zur Siegerehrung ging, trafen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Essen im Vereinsheim, um die Energiespeicher wieder aufzuladen. Während dieser geselligen Runde wurde noch mal das ein oder andere Spiel besprochen und viel gefachsimpelt. Die Frage nach dem Turniersieg stand im Raum und alle waren gespannt wer es geschafft hat. Zur Ermittlung des Siegers mussten auf Grund der Punktgleichheit die gewonnenen Spiele gezählt werden. Hier hatten dann die Biller’s mit plus 24 gegenüber plus 13 klar die Oberhand. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es Pokale, Medaillen und Urkunden sowie Sachpreise für alle Teilnehmer. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner des TeamCup 2010 und vielen Dank an alle die dabei waren.
Die Platzierung im Einzelnen:
Kleinfeld U09
- Platz Anja Biller / Theresa Graf
- Platz Moritz Elsner / Thomas Elsner
Großfeld U14
- Platz Manuel Biller / Albert Biller
- Platz Patrick Hantschel / Stefan Bader
- Platz Judith Biller / Iris Strehle
- Platz Jona Seitz / Werner Seitz
- Platz Mattias Hofmann / Stefan Hofmann
Die Bilder dazu findet Ihr hier>>
Schlaflos in Porec
15.05.2010/BA - Wenn Herren im gesetzten Alter ein Tennis-Trainingslager als Fitmacher auf eine kommende Spielsaison proklamieren, dann steht dahinter zumeist ein wirklich ernsthaftes Vorhaben. Für eine Woche trennt man sich schweren Herzens von der Arbeit täglicher Verrichtungen zwischen Bürotür und Heimwerkergürtel, füllt höchstselbst seine Tennistasche mit Socken und Griffbänder und wächst gedanklich zur einer Einheit zusammen, die man unter Politiker, egal welcher Farbgebung, nicht finden würde. Wir Herren 40 haben uns auch dieses Jahr wieder dem Schwur des Wir-Gefühls versprochen und sind 2 Wochen vor Start der Medenrunden ins sonnige Kroatien (Porec) gedüst, um den bereits vorhandenen Fähigkeiten einen besonderen Feinschliff zu geben. Jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen, so würde es ein uns allen in den Köpfen bekanntes Kredo eines prominenten Trainers aus der Vergangenheit postulieren.
Ja, wir wollen die Saison 2010 wieder Zeichen setzen. Ja, wir wollen es probieren. Ja, wir wollen aufsteigen!
In der Nacht vom 23. auf 24. April war es dann soweit. Punkt 3.40Uhr zündete unser Teamchef Otto das Triebwerk des vollbepackten Mercedes Mannschaftsbusses der Lohhofer-Volleyballer und steuerte unausweichlich Richtung Porec. Knapp 600km später öffnete sich bereits der Bremsfallschirm und die Stechuhr zeigte exakt 7 Stunden Fahrzeit an. Porec, 22Grad, sonnig J. Losgefahren bei Wetterbedingungen al la „Tristesse total“, angekommen im mediterranen Wohlfühlklima. Tennisherz, was willst du mehr!
Der Teamchef hat alles im Griff!
In Zweiergruppen einsortiert wartete dann wieder eine Woche schlafen auf durchgelegenen Matratzen in Bungalows, die von außen ganz nett anmuteten, im Inneren aber eher an ein gehobenes Zweibett-Krankenzimmer mit Neo-Homosexuellen-Anstrich (seicht hellblau) aus den 70ger erinnerte. Aber die 40ger sind ja keine Heulbojen, die sich in DIN-Deutscher Manier über Kleinigkeiten aufregen. Nein, insbesondere schon gar nicht, wenn sich eine harte Woche stark strapazierendes Trainingsprogramm vorlagert und die Schlafkojen nur zum alleinigen Erholen gedacht sind.
Von aus hui, von innen pfui!
Bereits in den Abendstunden war zum Rapport gebeten und in unnachahmlich charmant, militärischer Art hieß uns ein altbekanntes Gesicht willkommen, Marijan. Mit etwas ungelenkem Deutsch wurde der deutlich überdimensionierte Haufen von sage und schreibe 103 Neuankömmlingen auf die anstehende Woche vorbereitet und im Zuge der immergleichen Ablaufszenarien auch die Trainer vorgestellt. Bis auf Ebbie – ein sehr lustiger Australier, der irgendwie an einen eingefleischten Musikfan des 69ger-Woodstock-Festivals erinnert – waren nur neue Gesichter zu sehen. Ach ja, der Oliver war - glaube ich zumindest - noch einer der alten Riege.
Einteilt in zwei 4er-Gruppen startete am darauf folgenden Tag das Training – in aller Herrgottsfrühe um 9Uhr. Für den Otto-Normalsterblichen Tennisbegeisterten sicherlich ein absolutes No Go. Anders betrachtet ist für unseren Teamchef dann bereits Mittag und so war es keine Seltenheit, dass unser Otto bereits vor dem morgendlichen Vögelzwitschern einen Wake-up-Stengl zu sich nahm und seine göttlichen Stoßgebete Richtung Sonnenaufgang schickte. Geholfen hat es auf jeden Fall. Es regnete keinen einzigen Tag.
Nein, das ist kein Bild aus einem Urlaubskatalog auf Barbados. So einen Sonnenuntergang hatten wir jeden Abend :)
Training war täglich eineinhalb Stunden lang, wobei einige sehr Eifrige (Hansi, Volker, Stefan, Thomas) auch die drei Einheiten Intensivtraining dazu buchten. Über den Sinn dessen kann man sich streiten, aber ein paar nette Trainingsspielchen konnte man durchaus mitnehmen. Beide Gruppen durften zur gleichen Zeit ihre Trainingseinheiten abhalten. Auf Hansi und Hansi + Jan und Otto wartete ein 20-jähriger, noch sehr jugendlich wirkender Trainer aus unserem Nachbarland Österreich, der in überraschend selbstbewusster Art sein Programm abspulte, als würde er den Job schon seit Jahrzehnten machen. Er hieß Philip. Die zweite Gruppe durfte sich mit Gernot, ein Mitte-30ger 1,93 Meter großer Hüne aus Graz, den Platz teilen, der ein bisschen wie Arnold Schwarzenegger grinsen konnte und dies auch gelegentlich zum besten gab - insbesondere wenn seine Trainingsaufgaben wieder „rasenden Puls“ abverlangten. Alles in allem aber konnten beide Gruppen das Trainingsprogramm vollzählig absolvieren. Keine Verletzung, keine langfristigen Ausfälle …. halt!!! Eine Einheit wurde Opfer einer kurzweiligen Handverletzung, nichts schlimmes.
Die 8 Himmelsstürmer im Einsatz!
Essen gab es auch. Neee, falsch: Essen gab es nur! Wer Vollpension mit Tenniscamp mixt, der muss sich keine Gedanken machen Gewicht zu verlieren. Auch genetisch genötigte Spieler, dessen Taillengürtel sehr weitläufig um den Bauchorbit herumreicht und geneigten Betrachter schnell ein beschreibendes Superlativ rausrutscht (ich hörte mal Gozilla über den Plastiktisch huschen) werden täglich 3 üppige Buffets serviert. Auffällig war aber die Anzahl der „Gozellinas“, die weibliche Spezies davon, die dann doch auf Westerwelles Beschreibung der spätrömischen Dekadenz passte. Aber wir wollen hier keine Diskussion über voranschreitende Adipositas (Fettleibigkeit) in Deutschland führen, wirklich nicht.
Zwischen den Einheiten blieb dann immer ein wenig Platz für Erholungspausen. Unser „Hansiaten“ - ab und an auch der Teamchef - bevorzugten dabei die gemütliche Horizontale, ergo den ansässigen Pool und deren „Langmachgelegenheiten“, um die gebleichten Tennissockenregionen nachzubräunen. „Duracell-Volker“ und Jan forderten sich in den Pausen mit schwerer Lektüre alles ab. Der Rest fand auch eine Gelegenheit die Tabuzeiten zu überbrücken und einigen reichte schon ein klangvoller „Bierdosenöffnungszischer“ samt Inhalt einer eisgekühlten Lasko-Dose vom benachbarten Kühlschrank. Andere behandelten Augenringe und Rückensteife. Jeder hatte irgendwie zu tun.
"Mei brennt die Sonna heid wieda obe, i bleib liang und los de Andan spuin"!
Der zweite Abschnitt der Woche begann dann wieder regelrecht zu fliegen und bevor man sich umsehen konnte, war sie auch schon wieder Vergangenheit. Am Freitag wartete zum krönenden Abschluss einer regenfreien Tenniswoche das symbolträchtige Abschluss-Doppel-Turnier und jeder durfte zeigen, was frisch gelernt bereits praxistauglich verfügbar war. Klar hatten wir hier von unseren 8 teilnehmenden Protagonisten auch zwei Pfeile im Köcher, die voll ins Rote trafen.
Keine Ahnung woran es lag, aber im Laufe des Turniers (es wurde auf Zeit mit wechselnden Doppelpartnern gespielt) kristallisierte sich heraus, dass unsere beiden extrem entspannten „Erholungshansiletten“ auf Titelkurs waren und wir Gefahr liefen, auch noch weiteren Ballast in Form von MAURITZ-Pokalen im Auto mitschleppen zu müssen. Platz 1 und Platz 2 stand nach Endabrechnung auf dem Papier und freudestrahlend unterstrichen unsere Hansi’s, dass Tennis aus bayrischer Hand internationalem Niveau gleichkommt. Der Ballast beschränkte sich aber auf eine handbekritzelte Urkunde – von einem Pokal leider keine Spur. Trotzdem, klasse Leistung Jungs!!
Hansi und Hansi! Sie holten Platz 1 und 2 beim Doppel-Tunier 2010 in Porec, Laguna Park. Das Zischka-Team gratuliert ... so steht es auf der Urkunde :)
Der Tag der Abreise war erreicht. Schnell noch ein Frühstück eingeworfen und schon ging es wieder nach Hause. Etwas mehr als 6 Stunden später: München, Regen, 14 Grad.
Ach ja: Ich schulde noch einen Zusammenhang zur Überschrift „Schlaflos in Porec“. Dazu kann ich leider keine Auskunft geben und verweise dabei auf unseren Vorstand, der Ihnen gerne alle offenen Fragen dazu beantworten wird.
Abschließend noch ein paar nette Impressionen:
... weitere folgen!
In diesen Sinne wünsche ich allen eine herausragende Saison und freue mich auf Porec 2011!
Euer Webmaster
Tag der offenen Tür
20.04.2010/BA - Wenn Vereine den „Tag der offenen Tür“ ausrufen, dann werfen sie sich meist in Schale und präsentieren sich
von ihrer besten Seite. Begleitet von der UGA durften sich am letzten Wochenende zahlreiche Besucher davon überzeugen. Viele nutzten die Gelegenheit, nach einem schaulustigen Spaziergang über die
UGA-Gangways, sich auf unserer Sonnenterrasse niederzulassen um einen ersten Eindruck davon zu erhalten, dass Tennisspielen auch eine sehr angenehme Seite haben kann – vorausgesetzt man verfügt über
eine solche „Wohlfühlterrasse“ samt entsprechendem Service :).
Das im Tennispark Cappu und Kuchen aus „Manu’s Küche“ ein Superlativ ist und bereits über die Dörfer hinweg den vergleichbaren Bekanntheitsgrad des Spargels aus Schrobenhausen genießt, ist sicherlich kein Geheimnis mehr. Da kann man auch mal gerne ablassen und die Seele baumeln lassen.
Viel Arbeit steckt aber auch hinter einer solchen Veranstaltung. Dabei sind ganz vorne immer unsere Funktionäre tatkräftig am machen und allen voran ein Abteilungsleiter, der seiner Position als erster Ansprechpartner nicht besser gerecht hätte werden können.
Thomas und Diana Elsner kümmern sich liebevoll um Kinder und Eltern!
Auf der Anlage selbst begeisterten sich die vielen Kinder beim Tennis mit Aleks Klec (staatlich geprüfter Tenniscoach), der im Auftrag der SporTenniSchule den Kindern mit einer gehörigen Portion Spaß die richtige Behandlung des Sportgerätes erklärte. Und alle die Kinder, die keine Tennisschuhe schnüren wollten, sondern auf einer der vielen Preise aus waren, durften sich am Glücksrad versuchen.
Die Kleinen durften am großen Glücksrad drehen!
Alles in allem hat nicht nur das Wetter mitgezogen und dazu beigetragen, dass sich der Tennispark wieder von seiner Schokoladenseite präsentieren durfte. Nein, vor allem sollte man ein Herzlichen Dankeschön an alle die vielen Helfer aussprechen, die sich in den Dienst des Vereines gestellt haben und dafür sorgten, dass alles einwandfrei ablief und nur zufriedene Gesichter zu sehen waren.
Skiiii foan ...wohwohwohwoh ...
23.03.2010/BA - In Österreich sicherlich die Nationalhyme der Berge, in Deutschland der wohl beste Motivator mal wieder die Bretter zu schnüren: Skiiifoan von Wolfgang Ambros. Vielleicht lief bei der Hinfahrt Richtung Spitzingsee der Evergreen - oder Everwhite :) - im Auto unserer vier Sportskanonen, aber egal, die Gaudi dabei dürfte das Bild doch besser nicht beschreiben.

Nicht nur schnell auf dem Platz, sondern auch auf der Piste - unsere Damen beim Skiausflug am Spitzingsee!
Aufsteiger in die Landesliga (Winterrunde 2010) - 15.03.2010
15.03.2010/BA - Am Schluss hieß es 4:2 gegen den TC Unterföhring und aufgrund der besseren Punktedifferenz zum direkten Mitstreiter, dem TCE Gröbenzell, sichern sich unsere Herren 30 den Aufstieg in die Landesliga (Winterrunde). 25:11 gegen 24:12 - knapper hätte die Tabelle am Ende der Winterrunde nicht aussehen können.
Im Hinspiel noch musste man eine 2:4 Schlappe gegen den direkten Anwärter hinnehmen, konnte aber mit einem 5:1 im Rückspiel die einzige Niederlage mehr als nur vergessen machen. In der heimischen Arena beim SV Lohhof stand es nach Einzeln bereits 3:1. Mike Riegler, Markus Wimmer und Volker Bartesch konnten jeweils Ihre Einzel in zwei Sätzen gewinnen. Nur Patrick Reininger verlor kapp im Match-Tie-Break mit 9:11 und hielt die Spannung noch am Kochen. Die Doppel mussten die Entscheidung herbeiführen und schlussendlich war es das „Einser-Doppel“ mit Mike Riegler und Markus Wimmer, welches klar mit 6:2 und 6:4 siegte und den Platz an der Sonne sicherte. Herzlichen Glückwunsch!
vlnr: Volker, Mike, Markus, Patrick
Saisonabschluß der Herren 50 - 23.12.2009
Brixen, der 24-27.09.2009
23.12.2009/DS - Die Tennis-Saison für die Herren 50 Mannschaft des TPU fand wieder ihren Abschluss im Sporthotel von Brixen im Thale.
Unser Edi hatte dafür gesorgt, dass alle neun Teilnehmer gut untergekommen sind, auch die Zimmer-Belegung hat gepasst.
Schon der erste Abend war sehr anstrengend, weil alles vom Bayrischen-Buffet gekostet werden musste, anschließend wurden dann die aufgetretenen Beschwerden mit der Marille bekämpft.
Am runden Tisch begann schließlich der gemütliche Teil des Abends, wobei auch über die nicht sehr erfolgreiche vergangene Saison diskutiert wurde.
Am Freitag wurde natürlich von früh bis spät nur Tennis gespielt, auch dachte man an die Kollegen, die diesmal nicht dabei sein konnten. Nach dem Gala-Diner begann ein turbulenter Abend mit sehr spätem Ende. Nach der Ansprache vom Mannschaftsführer Dietmar und einer Spieler-Ehrung (Franz) kam eine Diskussion über Herren 50 oder 55 in Gang.
Von den anwesenden Spielern wurde einstimmig beschlossen, in der nächsten Saison als Herren 55 Mannschaft zu starten.
Weil an allen Tagen nur schönster Sonnenschein war, wurden natürlich viele Bälle geschlagen mit verschiedenen Partnern und Gegnern.
Unsere zwei verletzten Spieler Dietmar und Franz konnten es sich auf den Liegen am Pool gemütlich machen und mit ihren Kommentaren die kämpfenden Teams anfeuern.
Am Sonntagmittag war alles vorbei, schön war’s, bis zum nächsten mal. Dietmar Siegel
Herren 50 in Brixen - September 2009
Fahnenabordnung zum Volkstrauertag - 05.12.2009

05.12.2009/TE - Im Jahr 2009 hatte der Tennispark Unterschleißheim die Aufgabe, die Fahnenabordnung des SV Lohhof e.V. zu verschiedenen Anlässen zu stellen. Die Abordnung wechselt jährlich innerhalb des Vereins zwischen den Abteilungen. Begonnen hat das Ganze mit dem Intronisationsball und nach fünf weiteren Terminen endete die Verpflichtung mit dem Volkstrauertag. Die Abordnungen zum Volksfestumzug und zum 50-jährigen Jubiläum des SV Riedmoos waren sicherlich die Höhepunkte.
Der Tennispark möchte sich auf diesem Weg bei allen Fahnenträgern, deren Begleitungen und allen anderen die sich an den Abordnungen beteiligten recht herzlich bedanken.
Souveräner Sieg unserer Herren 30 - 19.11.2009
vlnr: Mike Riegler, Thomas Elsner, Markus Wimmer, Ralph Kappelmeier19.11.2010/TE - Am 14.11.2009 mussten die Herren 30 in der Winterrunde zum ersten Punktspiel in der Bezirksliga gegen den TC Unterföhring antreten. In der Tennishalle des TC Aschheim begannen um 16 Uhr die ersten Einzel. Markus Wimmer und Thomas Elsner hatten zu jeder Zeit ihre Gegner im Griff und gewannen ihre Einzel recht deutlich. Etwas mehr zu kämpfen hatten da Mike Riegler und Ralph Kappelmeier, die wenn auch etwas knapper ebenfalls die Punkte für den Tennispark einfahren konnten. Das Doppel Wimmer / Elsner spielte in rekordverdächtiger Zeit von knapp 50 Minuten seine Gegner regelrecht an die Wand und gab nur zwei Spiele ab. Im Einser Doppel mit Riegler / Kappelmeier ging es erwartungsgemäß knapper zu. Nach Satzausgleich folgte der Supertiebreak, den die Unterschleißheimer mit 10:7 für sich entscheiden konnten. Endergebnis 6:0 - herzlichen Glückwunsch!
Hier gehts zum Spielbericht und hier zur Tabelle
